Das Wohl Ihres Tieres liegt uns sehr am Herzen.

Die Kardiologie (Echokardiographie) beschreibt die Lehre vom Herzen und seinen Erkrankungen. Um eine Herzerkrankung richtig erkennen und beurteilen zu können sind bestimmte Untersuchungen unumgänglich. Folgende Untersuchungen sind sinnvoll:

  • Blut
  • Röntgen
  • EKG
  • Herzultraschall

Mittels Herzultraschall ist eine funktionelle und anatomische Beurteilung des Herzens möglich, so dass angeborene und erworbene Herzerkrankungen besser erkannt und behandelt werden können. Die Sonographie am Herzen ermöglicht die Beurteilung von der 

  • Struktur von Herzwänden und -klappen sowie deren Bewegungsabläufe
  • Wanddicke von Herzvorhöfen und -kammern
  • Größe von Herzbinnenräumen und des gesamten Herzens
  • Auswurfleistung des Herzens - sie wird als Herz-Minuten-Volumen bestimmt

Während einer Herzuntersuchung befindet sich das Tier auf einem speziellen Behandlungstisch in rechter Seitenlage. Die Untersuchung dauert ca. 45 min. und wird von fast allen Patienten sehr gut akzeptiert.

Um den Stressfaktor für Ihr Tier so gering wie möglich zu halten sind Sie als Besitzer während der gesamten Untersuchung bei Ihrem Tier. Durch eine gezielte Herztherapie kann das Leben Ihres herzkranken Tieres verlängert und somit die Lebensqualität verbessert werden.

Anzeichen von Herzerkrankungen zeigen sich bei den verschiedenen Tierarten auch mit unterschiedlichen Symptomen. So zeigen Katzen im Vergleich zu Hunden selten typische Anzeichen einer Herzerkrankung.

Sie als Besitzer können auf hinweisende Symptome bei Ihrer Katze achten:

  • mangelnder Appetit
  • deutlich nachlassende Lebensfreude
  • „Leistungsschwäche“
  • erhöhte Atmung mit Bauchpresse.

Im fortgeschrittenem Stadium einer Herzerkrankung:

  • Hecheln durch den offenen Fang (Atembeschwerden), erweiterte Pupillen
  • bläuliche Schleimhäute
  • Umfangsvermehrungen des Bauchraumes
  • Hinterhandlähmungen mit starken Schmerzen (erhöhte Thrombusgefahr).

Im Gegensatz zum Hund hustet eine kardial erkrankte Katze fast nie!

Beim Hund sind bereits im Anfangsstadium erste Anzeichen einer Herzerkrankung zu erkennen.

  • Husten besonders nach Aufregung und Freude
  • allgemeine Schwäche
  • schnelle Ermüdung
  • Kurzatmigkeit
  • nächtliche Unruhe
  • Gewichtsverlust

Überprüfen Sie mit Hilfe des Fragebogens, ob Ihr Tier ein Herzproblem hat!

 Download Kardiologischer Fragebogen.pdf 

Häufige Herzerkrankungen bei der Katze sind:

Die häufigste Herzmuskelerkrankung der Katze ist die sogenannte Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM). Weitaus seltener treten Restriktive (RCM), Dilatative (DCM) und Unklassifizierte (UCM) Kardiomyopathien auf. Besonders häufig betroffen sind folgende Rassekatzen: Maine Coon, Perser, Ragdoll und Rex.

Dennoch kann diese Herzerkrankung auch bei Ihrer normalen Hauskatze auftreten.

Bei der HCM kommt es, aufgrund unterschiedlicher Ursachen, zu einer Muskelmassenzunahme des Herzens. Diese Muskelmassenzunahme bewirkt eine Verkleinerung des Lumens der linken Herzkammer, so dass eine verminderte Füllungskapazität resultiert. Eine häufige Komplikation der HCM sind Thrombembolien, d.h. die Gefahr des Auftretens eines Thrombus.

Häufig auftretende Herzerkrankungen beim Hund:

Die Herzklappeninsuffizienz (z.B. Mitralklappenendokardiose) ist eine erworbene, nicht angeborene Erkrankung v.a. kleiner Hunderassen. So kommt es z.B. aufgrund von Entzündungsprozessen am Herzen zu knotigen Verdickungen an den Klappenrändern, so dass diese nicht mehr optimal schließen können. Die Folge kann ein veränderter Blutfluss sein, woraus sich typische Symptome einer Herzinsuffizienz ergeben.

Große Hunderassen zeigen oft Erkrankungen des Herzmuskels (Dilatative Kardiomyopathie). Diese Erkrankung zeichnet sich durch einen erweiterten und schwach kontrahierenden Herzmuskel aus. Durch die verminderte Pumpleistung des Herzens fließt zu wenig Blut durch den Körperkreislauf. Aufgrund des erhöhten Blutrestvolumens im Herzmuskel können lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auftreten, woraus ein plötzlicher Herztod resultieren kann.

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