Orthopädie bei Ihrer Tierärztin in Rahnsdorf

Die Orthopädie befasst sich mit den Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats, d.h. mit den Erkrankungen der Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder und der Muskulatur im Körper.

Wir führen folgende Untersuchungen und Behandlungen auf dem Gebiet der Orthopädie durch:

  • Ausführliche Anamneseerhebung
  • Lahmheitsdiagnostik
  • Schmerzpunktuntersuchung
  • Orthopädische Röntgenaufnahmen (digital)
  • Zuchtröntgenaufnahmen (digital)
  • Neuraltherapie
  • Goldakupunktur
  • Physiotherapie
  • Operationen

Wir sind stets bemüht uns ganzheitlich um die orthopädischen Probleme unserer Patienten zu kümmern, d.h. für uns: Eine ausführliche Anamneseerhebung ist genauso wichtig, wie eine Röntgenaufnahme. Aufgrund verschiedener komplexer Vorgänge die bei dem Bewegungsvorgang ablaufen ist es wichtig sich den Bewegungsapparat komplett anzusehen.

Aus den Veränderungen des Bewegungsapparats resultieren meist noch andere Probleme, um diesen Nachfolgeproblemen gleich Einhalt gebieten zu können, ist die ganzheitliche orthopädische Untersuchung von großer Bedeutung. Sie besteht aus:

  • der ausführlichen Anamneseerhebung
  • Gespräch mit dem Besitzer, hierbei ist es wichtig, dass der Patientenbesitzer alle auffallenden Veränderungen nennt, nur so können wir uns ein ganzheitliches Bild von Ihrem Vierbeiner machen
  • der Lahmheitsdiagnostik
  • Beurteilung der Bewegungsabläufe (Gangbildbeurteilung) im Schritt und Trab
  • Schmerzpunktuntersuchung
  • Es gibt bestimmte Druckpunkte der Muskulatur, Gelenke und Sehnen, die Aussage über die Schmerzhaftigkeit bestimmter Bereiche geben, hierbei werden auch die Reflexe, Gelenkfüllungen, Muskelverteilung, -tonus und -ausprägung überprüft.

Aus diesen drei Untersuchungen ergeben sich dann Diagnostikschwerpunkte, d.h. erst jetzt kommt das digitale Röntgen zum Einsatz. Wir führen verschiedene Arten von Röntgenaufnahmen durch:

  • Orthopädische Röntgenaufnahmen (digital)
  • Die Gelenke und Knochen werden nach den physiologischen und anatomischen Grundregeln beurteilt und eingeschätzt.
  • Zuchtröntgenaufnahmen
  • Einige Hundezuchtvereine wünschen in einem bestimmten Alter eine Zuchtröntgenaufnahme, hierbei werden schwerpunktmäßig die Hüftgelenke und die Ellenbogengelenke in besonderen Lagerungstechniken (nach Vorgaben des Zuchtvereins) geröntgt, die Beurteilung findet ausschließlich durch den Zuchtverband statt.

Nach diesen Schritten erhält man ein genaues Bild über den Zustand des Bewegungsapparates und kann eine gezielte Therapie einleiten.

Wir bieten folgende Behandlungsmöglichkeiten an:

  • Neuraltherapie
  • Man injiziert ein Lokalanästhetikum an Akupunkturpunkte um die Selbstheilung des Körpers anzuregen und bestimmte Schmerzpunkte auszuschalten. Dabei reizt man mit der lokalen Betäubung den Akupunkturpunkt, so wird dieser stimuliert. Da unsere vierbeinigen Patienten nicht gern 30 -45 min mit Akupunkturnadeln still sitzen oder liegen bleiben, ist die Neuraltherapie besser geeignet als herkömmliche Akupunkturmethoden. Die Injektionen werden dabei gut von den Patienten akzeptiert.
  • Goldakupunktur
  • Die Goldakupunktur ist eine Dauerakupunktur, mit Hilfe einer speziellen Injektionstechnik werden Golddrahtstückchen (2-4mm) an Akupunkturpunkte gesetzt. Dazu werden die betroffenen Stellen rasiert, gewaschen und desinfiziert. Die Golddrahtstückchen werden vom Körper nicht als Fremdmaterial angesehen und werden dem zur Folge nicht abgestoßen. Die Golddrahtstückchen bewirken eine Dauerstimulation der Akupunkturpunkte. Durch diese Stimulation werden Endorphine (körpereigene schmerzstillende Stoffe) ausgeschüttet und es ändert sich der pH-Wert des umliegenden Gewebes. Die Veränderung des pH-Werts wirkt entzündungshemmend und auch deswegen schmerzlindernd. Die Endorphine sind vorm Körper selbst produzierte Opioide, Stoffe die Schmerzen unterdrücken, dieses erklärt die schmerzlindernde Wirkung. Die Goldakupunktur ist bei chronischen Schmerzen eine gute Alternative zu einer dauerhaften Schmerzmittelgabe, weil mit keinen Nebenwirkungen, wie vergleichsweise bei Schmerzmitteln, zu rechnen ist. Des Weiteren werden überbeanspruchte und fehlbelastete Muskeln und Muskelgruppen entspannt und somit Schmerzen genommen. All diese Effekte führen zur Schmerzsenkung und Ihr Tier wird wieder versuchen einen normalen Bewegungsablauf zu finden. Schmerzhafte Schonhaltungen werden im Idealfall aufgehoben oder teilweise verbessert. Nach drei Monaten sollten sich die Bewegungsabläufe und die Schmerzen teilweise oder vollständig gebessert haben.
  • Physiotherapie
  • Es werden Heilmittel angewandt um die Funktion des Bewegungsapparats zu verbessern, wiederherzustellen und bei der Regeneration zu unterstützen. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:
    Behandlung mit mechanischen Reizen:
    Massagen  Behandlung mit thermischen Reizen:
    Wärme- und Kältetherapie
  • Ziele der Physiotherapie sind: Schmerzen zu lindern, den Stoffwechsel durch eine vermehrte Durchblutung anzuregen, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten, Aufbau, Entspannung, Erhaltung und Verbesserung der Kraft der Muskulatur und die Koordination wieder herzustellen oder sie zu verbessern.

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